Die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong hat ein umfassendes Maßnahmenpaket angekündigt, um die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit lokaler kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken. Das gezielte Fördervolumen beläuft sich auf 200 Millionen US-Dollar.
Zentrale Förderbereiche
Im Rahmen dieser Initiative wird die Obergrenze für Zuschüsse aus dem BUD-Fonds (Sonderfonds für Branding, Modernisierung und Inlandsverkäufe) auf 150.000 US-Dollar pro Antrag angehoben, um Unternehmen zu Investitionen in Markenentwicklung, digitale Transformation und die Erschließung neuer Absatzmärkte zu motivieren.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der technologischen Modernisierung: Unternehmen, die KI-basierte Lösungen einführen, erhalten vorrangige, maßgeschneiderte Unterstützung durch die Behörden.
Versicherungsschutz und Garantieinstrumente
Zur Absicherung von Exportrisiken startet die Hong Kong Export Credit Insurance Corporation (HKECIC) noch in diesem Jahr ein Pilotprogramm zur Versicherung von Geschäften mit Partnern in Hochrisikoländern – ausschließlich für KMU.
Parallel wird das KMU-Finanzierungsgarantieprogramm erweitert:
- Antragsfrist für das 80%-Garantieprodukt verlängert bis zum 31. März 2028;
- Das Hauptprogramm nimmt Anträge bis Mitte November 2026 entgegen;
- Das Gesamtvolumen an Kreditgarantien wird um 20 Milliarden US-Dollar erhöht, wodurch Tausende von Unternehmen zusätzlichen Zugang zu Liquidität erhalten.
Unterstützung für den Lebensmittelsektor
Das Zentrum für Lebensmittelsicherheit hat Zertifizierungsgebühren für Lebensmittelprodukte für zwei Jahre erlassen, um die Betriebskosten zu senken.
Bis Mitte 2026 soll eine neue einheitliche Marke für lokale Agrar- und Fischereiprodukte eingeführt werden, flankiert von einem integrierten Qualitätskontrollsystem mit unabhängigen Tests, Zertifizierung und lückenloser Rückverfolgbarkeit der Lieferkette.
